Les Misérables

Nur für mich

 

Und wieder bin ich ganz allein
ein Botengang mit Höllenqualen
Ich will kein Geld von euch mein Herr, das ist mit Geld nicht zu bezahlen
Die Nacht ist schon so nah'
fast könnt ich glauben er wär da

Nur für mich, im Stillen ist er bei mir 
Ganz allein durchwachen wir die Nächte 
Dann spür ich sein ferner Arm berührt mich 
Und wenn ich mich verlauf schließ ich die Augen und er führt mich 

Regen fällt, die Strasse fließt wie Silber 
Nebel steigt, im Fluss verwehn die Lichter 
Dunkle Bäume, die Zweige schwer von Sternen 
Und alles was ich seh sind uns're ewigen Gesichter 

Doch ich weiß, es kann ja nie geschehn 
Denn ich red nur mit mir selbst und nicht mit ihm 
Ja, ich weiß, er hat mich übersehn 
Ganz egal, ich muss zu ihm stehn 

Ich lieb ihn, doch geht die Nacht vorrüber 
Ist er fort, der dunkle Fluss wird trüber 
Er fehlt mir, die Welt verliert an Farben 
Die Bäume kahl, die Menschen fahl, die Strassen voller Narben 

Ich lieb ihn, doch täglich muss ich sehen 
Wie er lebt, als hätt's mich nie gegeben 
Sein Leben wird ohne mich vergehn 
Die Welt ist voller Seeligkeit und ich darf nicht hinein 

Ich lieb ihn, ich lieb ihn, ich lieb ihn 
Doch nur für mich allein

 

Weitere Songtexte (Lyrics), französische Chansons sowie andere Balladen aus dem französischen Musical "Les Misérables" (Die Elenden), finden Sie unter www.french-musicals.de.

 

 

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